Metro mit Kinder - hilfreiche Tipps

23. September 2019, geschrieben von Fany

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Sorglos mit der Metro durch Paris

Metro 4 Kids

4 Kids in der Metro, ich gebs zu, so ganz wohl ist mir nicht dabei. Ich mache mir Gedanken über die Bilder, die die Kids aus der pariser Unterwelt mit nach Hause nehmen würden. Und ich spreche nicht nur von überquellenden Mülleimern...

Im Gare de Lyon angekommen, entschliessen wir uns, mit der Metro zum Hotel zu fahren. Schliesslich ist es das einfachste und schnellste Fortbewegungsmittel in Paris. Zu meiner Überraschung waren meine Befürchtungen umsonst. Die Metrostationen sind sehr sauber und manche sogar liebevoll gestaltet. Auch Menschen, die halluzinogene Substanzen zu sich genommen hatten, sehen wir keine. 

Während unserer ersten Metrofahrt, erkläre ich den Kids, das wichtigste. Nämlich immer bei Mami und Papi zu bleiben. Dies ist unerlässlich, denn wenns Piept schliesst die Türe und wenn sie zu ist, geht sie nicht wieder auf. Jill übernimmt die Aufgabe des Aussteigens. Schon frühzeitig informiert sie uns, wenn unsere Station kommt, steigt als Erste aus und schaut, dass wir uns alle, fernab vom Gedränge, versammeln. Levi ist für das Durchzählen verantwortlich. Nach jedem Ein- oder Aussteigen kontrolliert er, ob wir auch vollzählig sind.

Tickets

Bei jeder Station gibt es eine bediente Kasse, bei der man das gewünschte Ticket oder Informationen dazu erhält. Auch einen nützlichen Metroplan gibt es dort kostenlos. Wer viel unterwegs ist, kann ein Paris Visite lösen, das ist so etwas wie eine Tages- oder Mehrtageskarte, es gibt natürlich auch Einzel- oder 10er Fahrten. Was für euch am besten ist, hängt davon ab wieviel ihr Metro fährt. Wir haben uns für Paris Visite entschieden, den gibt es für 1, 2, 3, oder 5 Tage.  Zudem kann man von diversen Vergünstigungen profitieren. Mehr Infos zu Paris Visite gibt es Hier.

Zahl oder Buchstabe ?

Es gibt die normale Metro, angeschrieben mit M + Zahl. Dann gibt es noch die Express Metro (RER), die auch in die Vororte von Paris fährt, angeschrieben mit einem Buchstabe. 

Das Umsteigen

Umsteigen ist eigentlich ganz einfach, wenn man weiss auf welche Beschilderung zu achten ist. Es ist wichtig, den Endbahnhof der gewünschten Linie zu kennen und dann, der Beschilderung Correspondance (Orange) zu folgen. Es kann durchaus vorkommen, dass man bei einer grossen Umsteigestation, wie Châtelet, ein Labyrinth von Gängen vorfindet und einige Minuten unterwegs ist, bis man zur gewünschten Metro gelangt.

Correspondance zeigt die Richtug zum Umsteigen an.
Correspondance zeigt die Richtug zum Umsteigen an.

Wo ist der Ausgang?

Der menschliche Instinkt sagt, erst mal raus, nach Oben und dann werden wir schon sehen, wo es lang geht. Wenn man aber ein bestimmtes Ziel hat, sollte man unbedingt bei einem Stationsplan (gibts bei jeder Metrostation) schauen, welchen Ausgang man nehmen möchte, um an das richtige Ziel zu gelangen und dann dieser Beschriftung Sortie (Blau) + Nummer folgen. Einfacher wird es bei Sehenswürdigkeiten, die sind zusätzlich (weiss auf braun) angeschrieben.

Manche Stationen haben mehrere Ausgänge, auf die Nummer achten, dann erwischt man den richtigen.
Manche Stationen haben mehrere Ausgänge, auf die Nummer achten, dann erwischt man den richtigen.

Fahrplan

Es gibt zwar einen Fahrplan, doch muss man nicht darauf achten, die Metro fährt alle 2 Minuten. Bei der RER kann es jedoch durchaus sein, dass man mal 10 Minuten warten muss.

Falls man mal spätabends unterwegs ist, ist es gut zu wissen, dass auch die Metro mal eine Ruhepause einlegt. Zwischen 00:00 und 01:00 fährt nämlich die letzte Metro.

Nützliches

Auch Herr Langfinger ist in der Metro unterwegs. Wertsachen am besten am Körper tragen und die Reissverschlüsse der Tasche immer geschlossen halten.

 

Die Kassen bei den Metrostationen schliessen ca um 22:00 Uhr, man kann aber immer noch Tickets am Automaten lösen.

 

Metro Nr. 1 fährt ohne Führerstand, eine Fahrt im vordersten Wagen ist ein tolles Erlebnis.

 

App: RATP

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